Früherkennungsuntersuchungen ermöglichen es, Krebserkrankungen frühzeitig zu entdecken
oder in gewissen Fällen ganz zu vermeiden. In der Schweiz gibt es nur für Brust- und Darmkrebs
entsprechende Programme. Diese sind aber nicht für alle Personen aus den Zielgruppen zugänglich:
Gewisse Kantone bieten keine Programme an und die Alterslimiten für die Teilnahme sind nicht
einheitlich geregelt. Es ist somit vom Wohnort abhängig, ob eine Person an einem organisierten,
qualitätsgesicherten und franchisebefreiten Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen darf. Diese
Lücken in der Krebsvorsorge zu schliessen, ist der Schweizer Bevölkerung wichtig, wie die Resultate
des Krebsversorgungsmonitors 2024 von gfs.bern im Auftrag von MSD Schweiz zeigen1.
Gleicher Zugang zu flächendeckender Früherkennung Die Krebsliga engagiert sich
seit Jahrzehnten für einen gerechten Zugang zur Krebsfrüherkennung. Sie macht sich unter anderem
dafür stark, dass dieses Thema auch im künftigen Nationalen Krebsplan aufgenommen wird und dass
alle Kantone entsprechende Programme einführen. Zudem setzt sie in einigen Kantonen die
Früherkennungsprogramme um und setzt sich für deren Weiterentwicklung ein. Aktuell unterstützt die
Krebsliga etwa Anträge zur Aufnahme der Lungenkrebsfrüherkennung in die Grundversicherung oder
zur Anhebung der Altersgrenze bei der Darmkrebsfrüherkennung. Alle Menschen in der Schweiz
sollen die gleichen Möglichkeiten zur Früherkennung haben. Welche Untersuchung eignet
sich für wen und wie hoch sind die Kosten? Die Befragung zeigt auch, dass die
Menschen in der Schweiz unzureichend wissen, welche Vorsorgemassnahmen von wem bezahlt
werden und an welche Zielgruppen sie sich richten. Die Krebsliga bietet bei Fragen rund ums Thema
Krebs Informationen und Beratung und Koordination an. Entweder in den [1] MSD Krebsversorgungsmonitor 2024, Früherkennung
und Prävention: Möglicher Schlüssel für eine bessere Versorgung. gfs.bern. Dezember 2024.
Download des vollständigen Berichts unter:
Kontakt Die Krebsliga berät, unterstützt und informiert Menschen mit Krebs und
deren Angehörige. Sie setzt sich gezielt für Prävention und Früherkennung ein und fördert die
unabhängige Krebsforschung. Als nationaler Verband besteht sie aus 18 kantonalen und regionalen
Krebsligen sowie der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz. Sie ist eine vorwiegend durch
Spenden finanzierte Organisation.
Medienstelle Krebsliga Schweiz
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