Rodentizide mit Antikoagulanzien sind hochgiftig und wirken durch Hemmung der Blutgerinnung,
was innere Blutungen verursacht. Entgegen den Angaben der Hersteller, verursacht der Einsatz von
Nagergift bei den Tieren unsägliches Leid. Nach der Aufnahme des Gifts erleiden sie innere
Blutungen, die zu starken Schmerzen führen, bevor sie schliesslich langsam und qualvoll verenden.
Eine einmalige Aufnahme reicht meist aus, um tödlich zu wirken. Eine weitere Gefahr stellt die
Sekundärvergiftung dar: Wildtiere wie Füchse und Greifvögel nehmen Gift auf, indem sie vergiftete
Nager fressen – ein Problem, das auch in der Schweiz nachgewiesen wurde. Selbst für Hunde und
Katzen besteht ein erhebliches Risiko. Zudem wurden Vergiftungen bei Igeln und Fischen festgestellt,
was auf eine grossflächige Belastung der Gewässer und Landlebensräume hinweist. Dies wurde in
einer Schweizer Studie belegt. Das Verkaufsverbot soll nun den unsachgemässen Einsatz dieser
Gifte im Privathaushalt verhindern und so Mensch, Tier und Umwelt besser schützen.
Der STS setzt sich weiterhin für die Reduktion von Tierleid ein Der STS begrüsst
diese Entscheidung und hofft, dass sie dazu beiträgt, den Einsatz von blutgerinnungshemmenden
Rodentiziden in der Nagerbekämpfung zu reduzieren und das damit verbundene Tierleid zu
verringern, auch Sekundärvergiftungen bei Wildtieren würden damit zurückgehen. Dies ist ein
wichtiger Fortschritt für den Tierschutz. Für den professionellen Schädlingsbekämpfungsbereich
bleiben die Bestimmungen unverändert. Privatpersonen dürfen weiterhin Rodentizide mit weniger
gefährlichen chemischen Wirkstoffen unter strengen Auflagen verwenden. Was man tun
kann Der STS empfiehlt, mögliche Ursachen eines Nagerbefalls – wie die
unsachgemässe Aufbewahrung von Nahrungsmitteln oder Einschlupfmöglichkeiten in Gebäude – zu
beseitigen. Weitere Informationen zum Thema vermehrtes Auftreten von Nagern finden Sie im STS-
Merkblatt « Achtung: Der Einsatz von Nagergift
verursacht bei den Tieren enormes Leid. Nach der Aufnahme des Gifts erleiden sie innere Blutungen,
die zu starken Schmerzen führen, bevor sie schliesslich langsam und qualvoll verenden.
Mehr Informationen zur Studie und zur Nagerbekämpfung
Für Rückfragen STS-
Medienmitteilungen online Bildmaterial
Simon Hubacher
Schweizer Tierschutz STS
Leiter
Medienstelle
Mobile +41 76 531 52 80
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